wiener arbeiter*innen syndikat

Archive for the ‘Solidarity’ Category

Einbrecher*innen-Soliparty am 28. Juli im Tüwi

In Kulturelles und Rezensionen, Solidarity, Termine (vergangene) on Juli 14, 2018 at 2:39 pm

FAMILIENFREUNDLICHES NACHMITTAGSPROGRAMM:

ab 15.30 Uhr bis 19.00 Uhr: Siesta libertaria tropical
auf der Open-Air-Terrasse:

• DJ Maze – 90´s Chillout, Triphop, Dub … Siesta-Lounge
• Cocktailbar
• Eiskaffe mit Siebträger, Eiskakao (ab 20°C im Schatten)
• bring your G’schroppen (alle Altersstufen!)

Kulturprogramm (bei Schönwetter teilweise open air):

16.00 Uhr: »Lexikon der Sabotage«
Peter A. Krobath liest kurzweilige Geschichten über Betrug, Verweigerung, Racheakte und Schabernack am Arbeitsplatz

16.45 Uhr: ArbeiterInnen-Lieder zum mitsingen!
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Internationale Aktionswoche für polnische Postler*innen

In Öffentlicher Verkehr / Transport, Repression, Solidarity on März 3, 2018 at 6:33 pm

26. Februar bis 04. März 2018

Polnische PostlerInnen protestierenPost-Arbeiter*innen aus mehreren polnischen Städten, die teils in unserer Schwestergewerkschaft Zwiazek Syndykalistów Polski (ZSP-IWA) organisiert sind, protestieren seit fast zwei Jahren für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, wobei sie vom ZSP unterstützt werden. Viele von ihnen, vor allem die ZSP-Mitglieder unter ihnen, sind aufgrund ihrer Proteste von Repressionen (wie Kündigungen, Anzeigen etc.) seitens der staatlichen polnischen Post betroffen.

Zur Unterstützung der Kolleg*innen hat der ZSP daher zu einer internationalen Woche der Solidarität mit Protestaktionen gegen die Repressionen aufgerufen. Mehrere Sektionen der Internationalen Arbeiter*innen Assoziation (IAA bzw. engl. IWA, unser internationaler Zusammenschluß anarchosyndikalistischer Gewerkschaften) zeigten sich daher diese Woche solidarisch:
Beispielsweise haben die Genoss*innen des norwegischen Norsk Syndikalistisk Forbund (NSF-IWA) an verschiedenen Orten Flugblätter verteilt sowie Protestnoten an Den Rest des Beitrags lesen »

Aufruf: Demonstration für Efrîn am 3. März

In Antimilitarismus, Feminismus, Solidarity, Termine (vergangene) on März 1, 2018 at 6:24 pm

Demonstration für Afrin am 24.02.2018 in Wien

Seit Jänner greift der  faschistoide türkische Staat den Kanton Afrin (kurdisch Efrîn) in Rojava, Nordsyrien, an. Das teils basisdemokratische Projekt Rojava hat unserer Ansicht nach tatsächlich revolutionäre und vor allem sehr starke feministische Ansprüche. Der emanzipatorische Charakter ist – besonders im Vergleich dazu, was sich sonst so im Nahen und Mittleren Osten tut – sehr unterstützenswert und über weite Teile auch antistaatlich. Neben der teilweise anarchistischen Beeinflussung der Ideen für die Gesellschaft vor Ort durch Murray Bookchins Theorien, findet gerade eine echte Gesellschaftsumgestaltung statt. Natürlich ist solidarische Kritik auch weiterhin angebracht, gerade aus unserer anarchosyndikalistischen Perspektive, was aber nichts daran ändert, daß in Rojava momentan tatsächlich in der ganzen Gesellschaft basisdemokratische, egalitäre, feministische – eben revolutionäre – Veränderungen im Gange sind.

Wir haben die kurdischen GenossInnen als sehr offen sowie aufrichtig dankbar für jede Solidarität erlebt. Auch in Rojava selbst sind AnarchistInnen bei der YPJ und YPG als InternationalistInnen aktiv. Erst letzte Woche wurde ein Genosse der CNT aus Frankreich (einer Schwesterngewerkschaft Den Rest des Beitrags lesen »

Slowakei: Priama Akcia im Konflikt mit dem Café Space Mania

In Gastronomie, Solidarity on Februar 8, 2018 at 10:30 pm

Unsere slowakische Schwester-Gewerkschaft Priama Akcia (PA-IAA) bittet um Solidarität mit der Kollegin Mia, welche gemeinsam mit der PA in einem Arbeitskonflikt mit dem Café Space Mania (in Senec, nahe Bratislava)  ist.

Ihr könnt der Chefin des Cafés, Frau Viera Pierce, welche sich weigert einen ausstehenden Lohn an ihre ehemalige Mitarbeiterin Mia zuzahlen, direkt ein Protestmail schicken. Die Chefin schuldet Mia insgesammt € 222,44. Seit Oktober 2017 versucht Mia ihren ausstehenden Lohn Den Rest des Beitrags lesen »

Selbstorganisierung bei Jugend am Werk

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Arbeitsrecht, Arbeitszeit, Gesundheit und Soziales, Solidarity on Juli 19, 2017 at 4:49 pm

Betriebsinfoblatt erschienen

Bei Jugend am Werk (JaW), einer der größten Einrichtungen in Österreich
zur Betreuung von Menschen mit Lernschwierigkeiten, haben Kolleg*innen
begonnen sich selbstzuorganisieren. Sie haben im Mai, anläßlich von
Teilbetriebsversammlungen, ein erstes Betriebsinfoblatt herausgebracht.
Ausgangpunkt war die schlechte Informationspolitik von der Leitung und dem
Betriebsrat – und gleichzeitig sich fortsetzende Verschlechterungen für
die Belegschaft und die Klient*innen durch Einsparungsmaßnahmen. Um im
Betrieb eine Diskussion dazu und Selbstorganisierungsprozesse anzuregen,
haben die Kolleg*innen das Infoblatt geschrieben, welches Ihr hier
runterladen könnt.

Da die Kolleg*innen teilweise auch im WAS organisiert sind, werden sie von
uns unterstützt. Beispielsweise haben wir das Flugblatt an über 70
Standorten in Wien verteilt, und mitgeholfen alle rund 1700 Beschäftigten
zu erreichen. Die Kolleg*innen sind über folgende Emailadresse direkt
erreichbar: bg-jaw at riseup.net („at“ durch“@“ ersetzten).

JaW_BetriebsinfoblattNr1

 

 

WAS geht, Oida?

In Solidarity, Termine (vergangene), WAS heißt... on Juli 5, 2017 at 6:59 pm

 

Liebe Genoss*innen, liebe Freund*innen!

Wir veranstalten am 15.07.2017 unseren ersten Stammtisch und wollen Euch alle sehr herzlich einladen!

Dies soll jeder und jedem die Möglichkeit geben das WAS in ungezwungener Athmosphäre kennen zu lernen, als auch, dass wir WASis uns ungezwungen treffen!

Wann? ab 19:00 Uhr bis in den Abend hinein
Wo? Druckraum
Redtenbachergasse 3/ Souterrain
1150 Wien

Euer WAS

 

Internationale Solidaritätskampagne für die Kolleg*innen der selbstverwalteten Fliesenfabrik Zanon in Neuquén/ Argentinien

In Solidarity on Dezember 29, 2016 at 10:14 pm

Das WAS erklärt sich solidarisch mit den Arbeiter*innen von Zanon und veröffentlicht hier eine Übersetzung ihres Aufrufs und der Geschichte der Fabrik, welche zuvor auf LabourNet Germany erschienen ist.

zanon2Nach 15 Jahren erfolgreicher selbstverwalteter Produktion brauchen die Kolleg_innen von Zanon nun erneut Solidarität. Da ihnen die für die technologische Erneuerung dringend benötigten Kredite verweigert werden, können sie mit der veralteten Maschinerie nicht mehr rentabel produzieren. Es reicht nicht mehr für den Lebensunterhalt der Kolleg_innen. Die bekannteste übernommene Fabrik in Argentinien, die aufgrund ihrer kämpferischen Haltung international bekannt und zum Vorbild wurde, steckt in der Krise. Die Kolleg_innen kämpfen weiter um die Kredite und für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. In dieser Phase brauchen sie Solidarität – auch finanzielle.

  • Sie haben für die Kampagne eine neue Webseite eingerichtet mit dem Aufruf, einer Darstellung der Geschichte der Fabrik sowie Bildern und Videos: http://endefensadezanon.com/

Im Folgenden die Übersetzung des Aufrufs und der Geschichte von Zanon.

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Französische Botschaft kriegt einen Brief

In Allgemeines, Arbeitsrecht, Solidarity on Oktober 7, 2016 at 8:50 pm

foto_brief_franz_botschSeine Exzellenz Pascal Teixeira da Silva, Botschafter der Republik Frankreich in Österreich!

Mit diesem Brief wollen wir, das Wiener Arbeiter*innen Syndikat, unseren Protest gegen die Arbeitsrechtsreform im Frankreich ausdrücken. Die Reform ist nichts anderes als ein Angriff gegen die Existenz der Arbeiterinnen und Arbeiter.

Die Auswirkungen der Reform sind nicht nur in Frankreich zu spüren, sondern gefährden alle Arbeiterinnen und Arbeiter Europas und dadurch der Welt.

Die Reform wurde undemokratisch durchgesetzt. Nach heftigen Protesten gegen das Gesetz ist die Vorlage ohne Abstimmung in Kraft getreten. Somit hat die „Sozialistische“ Regierung Frankreichs ihr wahres Gesicht gezeigt.

Wir wollen die sofortige Aufhebung dieses undemokratischen und asozialen Gesetzes.

In Solidarität mit allen Arbeiterinnen und Arbeitern der Welt,

das Wiener Arbeiter*innen Syndikat

OZ Dive maky (Slowakei) verweigert ausstehenden Lohn

In Bildungsarbeit, Solidarity on November 24, 2015 at 11:57 am

OZ Dive maky ist eine slowakische NGO die talentierten Roma-Kindern zu Bildung und zur Weiterentwicklung ihrer Talente verhelfen will. Ein nunmehriges Mitglied unserer slowakischen Schwestergewerkschaft Priama Akcia arbeitete von Anfang 2014 bis Juli 2015 für diese Organisation. Er wollte eine reguläre Anstellung bekommen, was im aber verweigert wurde. Die NGO will so – wie es in der Slowakei (aber auch in Österreich) vielerorts üblich ist – vermeiden, Krankenversicherungsbeiträge und andere Sozialabgaben bezahlen zu müssen. So  werden die Arbeiter*innen unter ein „commercial agreement“ genommen, d.h. als „Selbstständige“ geführt.

Im Juli beschloss er enttäuscht die Firma zu verlassen. Zuerst schien alles glatt zu gehen. Die Geschäftsführerin unterzeichnete eine Beendigung der Vertrages, welche festhielt, dass keine offenen Forderungen an den jeweiligen Vertragspartner offen sind – abgesehen von einer ausstehenden Bezahlung für Arbeit die im Juli 2015 geleistet wurde. Im August 2015 seien daher noch 950 € auszubezahlen.
Dieser Betrag wurde jedoch nie ausbezahlt. Als der ehemalige Mitarbeiter die Geschäftsführung dazu aufforderte, wurde ihm mitgeteilt, dass er seine Arbeit nicht richtig gemacht hätte, und deshalb nichts mehr bezahlt bekäme.

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Gastgewerbe: Solfed Brigthon (UK) wieder erfolgreich

In Gastronomie, Solidarity on Mai 30, 2015 at 11:12 am

Die befreundete anarchosyndikalistische Gewerkschaft Solidarity Federation in Brighton (UK) war  wieder einmal erfolgreich.

Im Gastgewerbe in Brighton ist es üblich für die Bosse nicht einmal den Mindestlohn oder Feiertagszuschläge zu zahlen. Dieses Problem betrifft häufiger MigrantInnen, die sprachliche Probleme haben und die  Arbeitsgesetze nicht gut genug kennen.

Dies war bei einem Mitarbeiter eines Restaurant der Fall. Seine Situation am Arbeitsplatz wurde dadurch verkompliziert, dass der Rest des Küchenpersonals wie er Migranten waren, so die Kommunikation untereinader mitunter sehr schwierig war. Es wurde der Mindestlohn (6,5 Pfund/Stunde) bezahlt, Änderungen im Dienstplan wurden oft in letzter Minute bekanntgegeben, manchmal dauerte die Arbeitswoche bis zu 50 Stunden.

Unter Ausnutzung der Schwierigkeiten bei der Kommunikation und den Mängeln der Arbeitsgesetzgebung versuchte sein Chef, ihn zuerst davon zu überzeugen seinen Urlaub nicht zu nehmen. Auch verweigerte er ihm das Urlaubsgeld, weil er „keine Ansprauch darauf hat, wenn er im Urlaub nicht arbeitet“.

Nach zweieinhalb Monaten beschloss der Arbeiter den Job hinzuschmeissen. Nicht nur deshalb weil die Arbeitszeiten und Löhne so schlecht waren, sondern auch, weil es so schwierig war eine kollektive Antwort vom Küchenpersonal zu organisieren.

Er hat aber weiterhin auf die Zahlung des Geldes beharrt, dass ihm der Chef noch schuldete. Nachdem er mit Mitgliedern des SolFed Brighton – das bereits bekannt für seine erfolgreichen Aktionen ist – zu seinem Chef gegangen ist und mit einer Kampagne gegen Lohndiebstahl gedroht hat war dieser sofort zur Zahlung bereit.

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