Herrschaftsfreie Basisgewerkschaft – Freund*innen der IAA

Archive for the ‘Solidarity’ Category

Korruption im WUK

In Feminismus, Solidarity on Februar 16, 2020 at 11:21 pm

Das WAS erklärt sich solidarisch mit dem Kampf des FrauenLesbenMädchenZentrums

Bisher habe ich das WUK als netten Ort kennen gelernt, wo Du dir dein Fahrrad reparieren kannst, bei einer Kunstveranstaltung mitmachen kannst oder die Möglichkeit hast, Deinem Kind ein Schulleben zu ermöglichen, in dem die Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen ernst genommen wird. All das war immer für mich das WUK – ja und der Innenhof, ein ur schöner Platz im Sommer. Und das alles, weil es früher mal besetzt wurde und sich viel Menschen sehr bemüht haben, dass es einen zentralen Ort in der Stadt gibt, wo die Regeln ein bisschen demokratischer, ein bisschen freiheitsliebender, ein bisschen menschlicher sind. Das war die Geschichte vom WUK und ich hab sie sehr gemocht.

Jetzt war ich aber kürzlich auf einer Versammlung des WUK, wo es um den zukünftigen Mietvertrag des Gebäudes mit der Stadt Wien geht und leider fällt es mir schwer das WUK heute noch mit den selben Augen wie früher zu sehen. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll; mir haben die Ohren geschlackert. Unsere Gewerkschaft wollte nur in einer Auseinandersetzung bezüglich des zukünftigen Vertrags Stellung beziehen (und zwar dass der Vertrag ohne der Stiege 6 des FZ geschlossen werden soll) und deswegen waren wir also dort und haben eine Präsentation über das Ergebnis der Verhandlungen mit der Stadt Wien erlebt, die sich gewaschen hat. Mitten in der Hochkonjunktur der Baubranche will man für über 22 Millionen Euro, das ganze Haus renovieren lassen. Da die Kosten über die zukünftige Miete an die Stadt wieder zurück fließen, könnte man sich keinen schlechteren Zeitpunkt für den Umbau aussuchen. Selbst der U-Bahn-Ausbau wurde wegen astronomischen Preisen am  Den Rest des Beitrags lesen »

Protest gegen JaW

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Gesundheit und Soziales, Solidarity on Januar 20, 2020 at 8:32 pm

Bericht über die Solidaritätskundgebung am 16. Jänner

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Am 16. 1. 2020 fand von 7:30 bis 9:30 Uhr vor der Zentrale von Jugend am Werk in der Thaliastraße 85 unser Auftakt-Protest des WAS und vieler weiterer solidarischer Menschen gegen die Kündigung unserer Genossin statt (siehe Ankündigung). Die Demonstration war gut besucht, etwa 40 Leute waren insgesamt dort. Es wurden Parolen gegen die unmenschliche Behandlung und Kündigung unserer Genossin gerufen und per Megaphon Arbeiter*innenlieder gespielt. Es gab zudem mehrere Reden: Einerseits vom WAS selbst, andererseits Reden von Gruppen wie der Initiative Sommerpaket oder der Antifaschistischen Aktion Infoblatt sowie vom Frauenstreik und von einer Betriebsrätin aus dem Care-Bereich, die sich mit unserer Genossin solidarisch gezeigt haben (Redebeiträge siehe unten). Rhythms of Resistance hat uns durch Trommeln unterstützt.

Interessant wurde es, als zwei Personen von der Leitungsebene von Jugend am Werk zu uns nach unten kamen und uns freundlich lächelnd angeboten haben, zu ihnen hinauf zu kommen, ins Warme, wo man bei Tee und Kaffee gemütlich reden kann. Sie würden das Arbeitsrecht genauso unterstützen wie wir, sagten sie. Eine der Den Rest des Beitrags lesen »

Wir protestieren gegen die Kündigung unserer Kollegin!

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Arbeitsrecht, Feminismus, Gesundheit und Soziales, Solidarity, Termine (vergangene) on Januar 13, 2020 at 4:20 pm

Unsere Kollegin ist nach sieben Dienstjahren Mitte Dezember 2019 von Jugend am Werk gekündigt worden. Dem voraus gegangen sind viele Ereignisse über mehrere Monate hinweg, die von der Kollegin ausschließlich als Schikane empfunden wurden.

Sie ist Mitglied unserer Gewerkschaft Wiener ArbeiterInnen-Syndikat und war Mitglied im Streikkomitee beim Frauenstreik des gleichen Jahres. Im September ist ein neuer Vorgesetzter gekommen. Unsere Kollegin musste von ihm die Einhaltung der Arbeitsverträge einfordern, die eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Außerdem hat sie im Vertrauen einen sechs Jahre zurückliegenden Mobbing-Fall gegen sie erwähnt, um die Dringlichkeit der Einhaltung des Arbeitsrechts aufzuzeigen.

Seitens JaW wurde weder mit Einsicht und noch mit Sensibilität darauf Den Rest des Beitrags lesen »

Bericht über die Solidemo in Wien für die chilenischen Aufständigen

In Repression, Solidarity on Dezember 31, 2019 at 4:35 pm

Foto von Marisel Bongola Am Lügeck

 

Am 21. Dezember  haben wir, das WAS, mit weiteren solidarische GenossInnen und den FreundInnnen von Chile Despertos Wien eine Solidaritätsdemonstration für die aufständigen chilenischen ArbeiterInnen gemacht – mit dem Ziel, unsere Unterstützung zu zeigen und auch die Leute auf der Straße über diesen sehr wichtigen und leider viel zu wenig in den bürgerlichen Medien beachteten Kampf zu informieren.

 

Foto von Marisel Bongola Die Augen

Trotz des starken Regens sammelten sich rund 50 Leute am Lugeck vor der Botschaft der Republik Chile. Neben Redebeiträge und Musik haben wir auch Infomaterial zur Situation in Chile verteilt. Es gab rot-schwarze Fahnen, Transpis mit revolutionären spanischen Sprüchen und viele gemalte Augen zu sehen. Die Augen stehen als Symbol für die mehr als 300 Menschen, die seit Oktober in den brutalen Polizeieinsätze ihre Augen durch Gummigeschosse verloren haben. Von dort sind wir dann lautstark zum Stephansplatz gezogen, wo unsere Schlusskundgebung stattgefunden hat. Den Rest des Beitrags lesen »

Einladung zur Demonstration

In Allgemeines, International, Solidarity, Termine (vergangene) on Dezember 16, 2019 at 10:49 am

ANARCHISTISCHE DEMONSTRATION

SOLIDARITÄT MIT DER PROTESTBEWEGUNG IN CHILE

Wann: am Samstag 21. 12. 2019 14:00

Wo: am Lugeck 1., Wien

 

Egal ob die Regierung nun Diktatur oder Demokratie ist, sie besitzt alle Gewehre und wird diese gegen die eigene Bevölkerung einsetzen, um sicher zu sein, dass wir weiterhin brav zu Arbeit gehen…“

 

Flughafen-Demo: Abschiebungen stoppen – Bewegungsfreiheit für alle

In Antirassismus, Öffentlicher Verkehr / Transport, International, Repression, Solidarity, Termine (vergangene) on November 20, 2019 at 6:56 pm

Flughafendemo gegen Abschiebungen und „Rückkehrzentren“ am 23.11.2019 am Flughafen Wien Schwechat.

Teilen, verbreiten und vor allem kommen!

Abschiebungen stoppen, „Rückkehrzentren“ schliessen!

Organisieren wir uns und sorgen dafür, dass diese Gewaltverhältnisse nicht unwidersprochen bleiben!

Bewegungsfreiheit für alle!

Für viele Menschen bedeutet der Flughafen Wien gewaltsame Abschiebung in ein Land, aus welchem sie auf Grund von Krieg, politischer Verfolgung, Diskriminierung oder fehlender Zukunftsperspektive geflohen sind.

Nicht nur über Passagierflüge, auch abgeschottet von jeglicher Öffentlichkeit werden Menschen über Charterflüge vom Cargobereich aus abgeschoben. In Den Rest des Beitrags lesen »

NGO „Plan International“ beutet ArbeiterInnen aus

In International, Repression, Solidarity on Oktober 12, 2019 at 10:23 pm

WAS-Soliaktion für spanische CNT-GenossInnen

Am 11. Oktober haben sich Mitglieder und FreundInnen des Wiener ArbeiterInnen-Syndikats am internationalen Aktionstag gegen die in vielen Ländern tätige Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) „Plan International“ beteiligt.
Zuerst haben wir mit einer Delegation um ca. 11.30 Uhr das Büro aufgesucht und die KollegInnen über die Zustände bei Plan International in Spanien informiert. Das Büro in Wien ist recht klein, wie wir von einer zuvorkommenden Mitarbeiterin erfahren durften. Es ist nur eine Dependance von der wesentlich größeren Firma mit über 200 MitarbeiterInnen in Deutschland. Außerdem haben wir noch ausführliches Infomaterial, sowohl über den Kampf der CNT sowie über das WAS, bei den Kolleginnen gelassen und sie zur Solidarisierung aufgefordert.

Anschließend haben wir vor der österreichischen Niederlassung dieser NGO Den Rest des Beitrags lesen »

WAS unterstützt Direkte Aktion von KollegInnen am Klimaaktionstag

In Öffentlicher Verkehr / Transport, Klimawandel, Solidarity, Tourismus on Oktober 10, 2019 at 5:07 pm

Ohne Antikapitalimus gibt es kein Klimaschutz!

Beim Klimastreik der Wiener Fahrradtaxis am 27. September fuhr zur Mittagszeit für über eine Stunde kein Fahrradtaxi ab Graben/Bognerstraße. Bis zu 40% der auf der Straße befindlichen Wiener Rikschas beteiligten sich und standen vor den Schaufenstern der teuersten Einkaufsgegend still. Grund dafür: Streik. We apologize your inconvenience! Dafür boten die FahrerInnen als Teil der selbstorganisierten Klimastreik-Touristeninfo den von der Dringlichkeit der Klimakrise überraschten Tourist*innen Vorschläge für den Nachmittag an. Was können Sie heute in Wien tun? Fahren Sie mit einem Fahrradtaxi zur Großdemo! Oder lassen Sie sich neben Duty-free auch shopping-free nicht Den Rest des Beitrags lesen »

Spontane Solidaritätskundgebungen des WAS für die Berliner Wombat’s HacklerInnen am Tag der Schließung

In International, Solidarity, Tourismus on September 2, 2019 at 12:18 am

Protest des WAS & GenossInnen vor der Wombat’s Holding GmbH in der Nikolsdorfer Gasse am 31. August

Am 31. August war der Tag der Schließung des Wombat’s Hostel Berlin. Der Grund der Schließung war nicht wirtschaftliche Not, sondern weil die Belegschaft sich selbstorganisiert und für bessere Arbeitsbedingungen gekämpft hat. Nach Jahren von Union Busting (Bekämpfung von Gewerkschaften) haben die Wombat’s-Chefs entschieden, das Haus in Berlin einfach zu schließen, um sich dieser Belegschaft entledigen zu können.

Die Wombat’s Holding GmbH ist ein Den Rest des Beitrags lesen »

ÖGB-Gewerkschaft Vida übernimmt WAS-Themen

In International, Repression, Solidarity, Tourismus on August 16, 2019 at 1:02 am

Leider mit null Perspektive für die HacklerInnen und Anbiederung an die Chefitäten

Nachdem das WAS als kleine Basisgewerkschaft direkt auf die Anfrage von gut organisierten ArbeiterInnen in Berlin reagiert hat und Solidaritätsaktionen bei der Wiener Hostelketten-Holding gestartet hat, bewegt sich einiges in der Causa. Wir erinnern uns; die Wiener Hoteliers der Kette „Wombat’s“ führen seit Jahren einen grausigen Union-Busting-Kampf gegen die gut organisierte Berliner Belegschaft. Weit über 30 Gerichtsverfahren, Bossingzustände (Mobbing durch Vorgesetzte), massenhafte Entlassungen und Outsourcing ganzer Abteilungen hat die Berliner Belegschaft bisher über sich ergehen lassen müssen. Und all das, weil sie so verwegene Forderungen hatten wie eine Pause in einer 8-Stunden-Schicht, Einhaltung von gesetzlichen Mindeststandards oder einen Haustarifvertrag – dem Pendant zum österreichischen Kollektivvertrag. All das und noch mehr haben die KollegInnen letztendlich im ansonsten Den Rest des Beitrags lesen »