Herrschaftsfreie Basisgewerkschaft – Freund*innen der IAA

Archive for the ‘Repression’ Category

NGO „Plan International“ beutet ArbeiterInnen aus

In International, Repression, Solidarity on Oktober 12, 2019 at 10:23 pm

WAS-Soliaktion für spanische CNT-GenossInnen

Am 11. Oktober haben sich Mitglieder und FreundInnen des Wiener ArbeiterInnen-Syndikats am internationalen Aktionstag gegen die in vielen Ländern tätige Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) „Plan International“ beteiligt.
Zuerst haben wir mit einer Delegation um ca. 11.30 Uhr das Büro aufgesucht und die KollegInnen über die Zustände bei Plan International in Spanien informiert. Das Büro in Wien ist recht klein, wie wir von einer zuvorkommenden Mitarbeiterin erfahren durften. Es ist nur eine Dependance von der wesentlich größeren Firma mit über 200 MitarbeiterInnen in Deutschland. Außerdem haben wir noch ausführliches Infomaterial, sowohl über den Kampf der CNT sowie über das WAS, bei den Kolleginnen gelassen und sie zur Solidarisierung aufgefordert. Den Rest des Beitrags lesen »

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ÖGB-Gewerkschaft Vida übernimmt WAS-Themen

In International, Repression, Solidarity, Tourismus on August 16, 2019 at 1:02 am

Leider mit null Perspektive für die HacklerInnen und Anbiederung an die Chefitäten

Nachdem das WAS als kleine Basisgewerkschaft direkt auf die Anfrage von gut organisierten ArbeiterInnen in Berlin reagiert hat und Solidaritätsaktionen bei der Wiener Hostelketten-Holding gestartet hat, bewegt sich einiges in der Causa. Wir erinnern uns; die Wiener Hoteliers der Kette „Wombat’s“ führen seit Jahren einen grausigen Union-Busting-Kampf gegen die gut organisierte Berliner Belegschaft. Weit über 30 Gerichtsverfahren, Bossingzustände (Mobbing durch Vorgesetzte), massenhafte Entlassungen und Outsourcing ganzer Abteilungen hat die Berliner Belegschaft bisher über sich ergehen lassen müssen. Und all das, weil sie so verwegene Forderungen hatten wie eine Pause in einer 8-Stunden-Schicht, Einhaltung von gesetzlichen Mindeststandards oder einen Haustarifvertrag – dem Pendant zum österreichischen Kollektivvertrag. All das und noch mehr haben die KollegInnen letztendlich im ansonsten Den Rest des Beitrags lesen »

Tag 39 des Hungerstreiks am Bürgelkopf

In Antirassismus, Repression, Solidarity on Juli 19, 2019 at 8:04 pm

Noch zwei Insassen der Zwangsunterkunft im Hungerstreik

Nachdem die Leitung des Hauses vom ersten unangemeldeten Besuch etwas überrascht wurde, folglich den Bewohner*innen noch ein mal die Haus- und Besuchsordnung nahelegte und am Tag der Demo in Fieberbrunn – 15. Juni – Polizeifahrzeuge am Weg zur Unterkunft stationieren ließ, war ein neuerlicher Besuch der Unterkunft unter gewohnten Umständen möglich. D.h. die Leitung instierte auf persönliche Einladungen durch eine*n Bewohner*in, mit der man fortlaufend in Kontakt ist, deren Namen man genau aussprechen kann, deren Äußeres man exakt beschreiben kann und bei der man noch weiß, aus welchem Land sie stammt. Sollten hierbei kleine Unsicherheiten passieren, wird die Leitung nicht zögern, einem auszurichten, dass sich der Besuch doch auf Grund der offensichtlichen Fehler, die auf die Unzulänglichkeit des persönlichen Besuchsbegehrens verweisen, erübrigen würde.

Alleine ein Schritt zurück vom Privatgrundstück auf die öffentliche Den Rest des Beitrags lesen »

Spontane Solidaritätskundgebungen für Berliner wombat’s-HacklerInnen in Wien

In International, Repression, Solidarity on Juni 14, 2019 at 7:33 pm

Vor der wombat’s Holding in der Nikolsdorfer Gasse – mit Banner: „Solidarität mit den Berliner Wombat’s-HacklerInnen“.

Vor dem wombat’s am Naschmarkt.

Am 12. Juni haben einige WAS-Mitglieder mit weiteren solidarische GenossInnen eine Tour durch Wien gemacht, um bei den drei Wiener Standorten der Hostel-Kette wombat’s unseren scharfen Protest gegen die ausschließlich anti-gewerkschaftlich motivierte Schließung des Berliner Hostels zum Ausdruck zu bringen. Den Rest des Beitrags lesen »

Hungerstreik der Isolierten

In Antirassismus, Repression, Solidarity, Termine (vergangene) on Juni 8, 2019 at 4:01 pm

Seit Montag sind zehn Flüchtlinge am Tiroler Bürglkopf im Hungerstreik


Soli-Kundgebung in Wien
Montag, 17. Juni
18 Uhr
vor dem BMI am Minoritenplatz


Ein WAS-Mitglied war gestern, am 7. Juni, am Bürglkopf und hat die dortigen Bewohner*innen aus Solidarität besucht. Sie brauchen dringend Unterstützung. Sie baten daher darum, der Öffentlichkeit über ihre Situation zu berichten.

Europas schneereichstes Eckl befindet sich auf etwa halbem Weg zwischen Salzburg und Innsbruck. Was die Biatleth*innen in Hochfilzen freut, macht aus der nahgelegenen Flüchtlingszwangsunterkunft ein Gefängnis. Nur über einen langen Forstweg im Wald ist das Haus erreichbar. Ohne feste Schuhe ist der Weg dorthin leichtsinnig; im Winter – bei bis zu sechs Metern Schnee – lebensgefährlich bis unmöglich. Die zuletzt im östlichen Österreich lebenden Flüchtlinge, u.a. in Wien, die dorthin vom Innenministerium (BMI) Den Rest des Beitrags lesen »

Einschüchterungsversuche vor Streik bei Jugend Am Werk

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Arbeitsrecht, Arbeitszeit, Gesundheit und Soziales, Repression, Solidarity on Februar 14, 2019 at 11:08 am

Am Vortag des Warnstreiks kam es bei Jugend Am Werk in Wien – einem Betrieb mit weit über 1000 MitarbeiterInnen –  zu einem starken Einschüchterungsversuch durch die Geschäftsführung.


Nachtrag: Am 20. März hat der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung entschieden, daß allen teilnehmenden Mitarbeiter*innen alle vier Stunden rückvergütet werden.


Der JaW-Betriebsrat hat für heute zu einer Betriebsversammlung von 12 bis 15 Uhr aufgerufen und anschließend wird die Belegschaft eine Stunde warnstreiken. Gestern wurde von der Geschäftsführung ein E-Mail an die Belegschaft geschickt, das im Wesentlichen zwei Punkte zum Inhalt hat. Erstens wurde informiert, daß die Betriebsversammlung nicht bezahlt wird. Und zweitens tauchte im Zeiterfassungssystem ein neuer Punkt namens „Arbeitskampf“ auf und alle DienstnehmerInnen wurden angewiesen während der Betriebsversammlung und während dem Warnstreik sich als „Arbeitskampf“ einzubuchen.

Als Gewerkschaft bewerten wir diese Angriffe der Geschäftsleitung eindeutig als massiven Einschüchterungsversuch der ArbeitnehmerInnen!

Der erste Punkt ist eigentlich recht lächerlich. Da bei JaW seit jeher die Betriebsversammlungen währen der Arbeitszeit stattgefunden haben und auch immer bezahlt wurden, handelt es sich dabei um eine sogenannte „Betriebsübung“ oder „betriebliche Übung“. Das ist jener Zustand der umgangssprachlich als „Gewohnheitsrecht“ betitelt wird. Die ArbeitnehmerInnen müssen darauf vertrauen können, daß die betriebliche Praxis auch weiterhin gilt. Die jahrzehntelange Praxis ist somit Vertragsinhalt, auch wenn sie bei JaW nicht explizit in einer Betriebsvereinbarung geregelt ist. Immer schon die Zeit der Den Rest des Beitrags lesen »

Internationale Aktionswoche für polnische Postler*innen

In Öffentlicher Verkehr / Transport, Repression, Solidarity on März 3, 2018 at 6:33 pm

26. Februar bis 04. März 2018

Polnische PostlerInnen protestierenPost-Arbeiter*innen aus mehreren polnischen Städten, die teils in unserer Schwestergewerkschaft Zwiazek Syndykalistów Polski (ZSP-IWA) organisiert sind, protestieren seit fast zwei Jahren für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, wobei sie vom ZSP unterstützt werden. Viele von ihnen, vor allem die ZSP-Mitglieder unter ihnen, sind aufgrund ihrer Proteste von Repressionen (wie Kündigungen, Anzeigen etc.) seitens der staatlichen polnischen Post betroffen.

Zur Unterstützung der Kolleg*innen hat der ZSP daher zu einer internationalen Woche der Solidarität mit Protestaktionen gegen die Repressionen aufgerufen. Mehrere Sektionen der Internationalen Arbeiter*innen Assoziation (IAA bzw. engl. IWA, unser internationaler Zusammenschluß anarchosyndikalistischer Gewerkschaften) zeigten sich daher diese Woche solidarisch:
Beispielsweise haben die Genoss*innen des norwegischen Norsk Syndikalistisk Forbund (NSF-IWA) an verschiedenen Orten Flugblätter verteilt sowie Protestnoten an Den Rest des Beitrags lesen »

Georg Huß in Frankreich im Häfn – Solidarität mit Georg!

In Repression on Dezember 14, 2016 at 12:04 am
Unser Kollege Georg Huß, der maßgeblich die Gefangenengewerkschaft in österreichischen Justizanstalten aufgebaut hat und dann vorzeitig entlassen wurde, sitzt nun im französischen Mühlhausen in Haft.
Nach Angaben von Freund*innen wurde er zu zwölf Monaten Strafhaft verurteilt.
Schreibt Georg, zeigt Euch solidarisch!

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Georg Huß
Maison d’Arrêt de Mulhouse
59 Avenue Robert Schuman

68100 Mulhouse
Frankreich
Tel.: +33 3 89 36 34 00

 

Quelle: ggbo.de

 


Mehr Infos zur österreichischen Gefangenengewerkschaft findet ihr hier: ggraus.blogsport.at

 

Repressalien in der JA Graz-Karlau

In Repression on Juli 16, 2016 at 7:30 pm

Presse-Aussendung der GEFANGENEN-GEWERKSCHAFT/BUNDESWEITE ORGANISATION (GG/BO)

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Unser Kollege Oliver Riepan wurde am 8. Juli 2016 auf Veranlassung der Leiterin des Maßnahmenvollzugs in der JA Graz-Karlau, Frau Dr. Alexandra Wabneg-Harnisch, abgesondert und in den anstaltsinternen Arrest verlegt. Riepan befindet sich seit mehreren Monaten in einem unbefristeten Hungerstreik, um gegen die schikanösen und gewerkschaftsfeindlichen Attacken in der JA Graz-Karlau zu protestieren. Des Weiteren erfolgten gegen unseren engagierten Kollegen mehrere Zellenrazzien, und genehmigte Besuche von Journalist_innen wurden kurzerhand verweigert.

Offizieller Hintergrund für diese fortgesetzte Drangsalierung gegen unseren österreichischen GG/BO-Aktivisten sei demnach, dass Oliver Riepan anderen, in der Regel migrantischen Gefangenen dabei geholfen habe, Ansuchen und Eingaben gegen Rechtsverletzungen zu formulieren. Dieser solidarische Akt für und mit Inhaftierten wird nun regelrecht kriminalisiert: der Kollege Riepan soll nach gut unterrichteten Kreisen in den folgenden Tagen in die JA Stein zwangsverschubt werden. „Wir sehen diese Schikanen und Repressalien gegen Oliver Riepan und den Aufbauprozess der Gefangenen-Gewerkschaft in Österreich seitens der JA-Leitung in Graz-Karlau als Versuch an, das Gewerkschaftsrecht und die legitimen Forderungen nach einer Pensionssicherung und einen Mindestlohn hinter Gittern zu torpedieren,“ so der GG/BO-Sprecher Oliver Rast. Die GG/BO ruft Aktivist_innen in den sozialen Bewegungen und progressiven parlamentarischen Fraktionen Österreichs auf, sich mit dem Gewerkschaftsaktivisten Oliver Riepan zu solidarisieren, damit die permanente Rechtsbeugung in österreichischen Justizanstalten nicht nur öffentlich thematisiert wird, sondern ein Ende finden kann…

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