Herrschaftsfreie Basisgewerkschaft – Freund*innen der IAA

Arbeitskampf bei JaW gewonnen

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Feminismus, Gesundheit und Soziales on Februar 6, 2020 at 12:36 am

WAS erstreitet rund 9000,- Euro bzw. fünf Monatsgehälter

Im Arbeitskampf bei Jugend am Werk hat es diese Woche eine spannende Wende gegeben. Montags kam die Genossin, um die es sich handelt, aus ihrem zweiwöchigen Urlaub zurück und hat ein Mail der Geschäftsführung in ihrer Firmen-Mailbox gefunden, mit einer höflich gehaltenen Einladung doch einen Termin auszumachen, um über die Forderungen, die das WAS zuvor kommuniziert habe, zu sprechen. Das Mail war schon vom 16. Jänner und wurde rund eine Stunde nach Beendigung unserer damaligen Kundgebung vor der Zentrale verschickt, erging aber leider nicht an das WAS.

Interessant war zu diesem Zeitpunkt bereits, daß mit diesem Mail schon einige Dinge, die wir zuvor bemängelt haben, erfüllt waren. Einerseits wurde die Kollegin nicht mehr auf ihrem Privathandy in der Freizeit kontaktiert, andererseits wurde mitgeteilt, wer von Seiten JaWs bei dem Gespräch dabei wäre und schließlich war eine sehr konfrontative und rechtlich schlecht bewanderte Person nicht mehr mit eingeplant. Unsere Genossin hat also an diesem ersten Arbeitstag einen Termin gleich für den nächsten Vormittag ausgemacht. Die Begleitung durch unsere Gewerkschaft wurde sofort akzeptiert und war kein Streitpunkt mehr.

Am Dienstag war das Gesprächsklima dann von Beginn an sehr professionell

Korruption im WUK

In Feminismus, Solidarity on Februar 16, 2020 at 11:21 pm

Das WAS erklärt sich solidarisch mit dem Kampf des FrauenLesbenMädchenZentrums

Bisher habe ich das WUK als netten Ort kennen gelernt, wo Du dir dein Fahrrad reparieren kannst, bei einer Kunstveranstaltung mitmachen kannst oder die Möglichkeit hast, Deinem Kind ein Schulleben zu ermöglichen, in dem die Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen ernst genommen wird. All das war immer für mich das WUK – ja und der Innenhof, ein ur schöner Platz im Sommer. Und das alles, weil es früher mal besetzt wurde und sich viel Menschen sehr bemüht haben, dass es einen zentralen Ort in der Stadt gibt, wo die Regeln ein bisschen demokratischer, ein bisschen freiheitsliebender, ein bisschen menschlicher sind. Das war die Geschichte vom WUK und ich hab sie sehr gemocht.

Jetzt war ich aber kürzlich auf einer Versammlung des WUK, wo es um den zukünftigen Mietvertrag des Gebäudes mit der Stadt Wien geht und leider fällt es mir schwer das WUK heute noch mit den selben Augen wie früher zu sehen. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll; mir schlackerten die Ohren. Es wollte unsere Gewerkschaft eh nur in einer kleinen Auseinandersetzung bezüglich des zukünftigen Vertrags Stellung beziehen (und zwar dass der Vertrag ohne der Stiege 6 des FZ geschlossen werden soll) und deswegen waren wir also dort und haben eine Präsentation über das Ergebnis der Verhandlungen mit der Stadt Wien erlebt, die sich gewaschen hat. Mitten in der Hochkonjunktur der Baubranche will man für über 22 Millionen Euro das ganze Haus renovieren lassen. Da die Kosten über die zukünftige Miete an die Stadt wieder zurück fließen, könnte man sich keinen schlechteren Zeitpunkt für den Umbau aussuchen. Selbst der U-Bahn-Ausbau wurde wegen astronomischen Preisen am

Solidarität mit dem Kampf der HafenarbeiterInnen in Genua

In Antimilitarismus, Öffentlicher Verkehr / Transport, International on Februar 13, 2020 at 10:38 pm

Bericht über die Solidaritätskundgebung am 12. Februar

Am 12. Febraur hat vor der Italienischen Botschaft in Wien eine Solidaritätskundgebung für die HafenarbeiterInnen in Genua, die einen Waffentransport blockieren werden, stattgefunden, an welcher GenossInnen des WAS teilgenommen haben.

Obwohl das Schiff, das die HafenarbeiterInnen blockieren wollen, an diesem Tag noch nicht eingelaufen ist, sondern erst in den nächsten Tagen ankommen wird, haben insgesamt zirka 50 solidarische Menschen in Wien an dieser Kundgebung mit Fahnen, Transparenten, Flugzetteln und Redebeträgen teilgenommen.

Auch waren UnterstützerInnen für den in Italien im Häfn sitzenden Gefangenen Andreas Krebs bei dieser Kundgebung und haben mit einem Redebeitrag und einem Transparent auf seine Situation aufmerksam gemacht.