Herrschaftsfreie Basisgewerkschaft – Freund*innen der IAA

Arbeitskampf bei JaW gewonnen

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Feminismus, Gesundheit und Soziales on Februar 6, 2020 at 12:36 am

WAS erstreitet rund 9000,- Euro bzw. fünf Monatsgehälter

Im Arbeitskampf bei Jugend am Werk hat es diese Woche eine spannende Wende gegeben. Montags kam die Genossin, um die es sich handelt, aus ihrem zweiwöchigen Urlaub zurück und hat ein Mail der Geschäftsführung in ihrer Firmen-Mailbox gefunden, mit einer höflich gehaltenen Einladung doch einen Termin auszumachen, um über die Forderungen, die das WAS zuvor kommuniziert habe, zu sprechen. Das Mail war schon vom 16. Jänner und wurde rund eine Stunde nach Beendigung unserer damaligen Kundgebung vor der Zentrale verschickt, erging aber leider nicht an das WAS.

Interessant war zu diesem Zeitpunkt bereits, daß mit diesem Mail schon einige Dinge, die wir zuvor bemängelt haben, erfüllt waren. Einerseits wurde die Kollegin nicht mehr auf ihrem Privathandy in der Freizeit kontaktiert, andererseits wurde mitgeteilt, wer von Seiten JaWs bei dem Gespräch dabei

Warnung vor der „Stopp Corona-App“ des Roten Kreuzes

In Überwachung on April 2, 2020 at 3:51 pm

Das WAS möchte alle Menschen und besonders seine Mitglieder vor der Nutzung dieser App eindringlich warnen. Der Dammbruch der digitalen Datennutzung, dem damit breite gesellschaftliche Akzeptanz verschafft werden soll, muß verhindert werden. Im folgenden Artikel besprechen wir einige Überlegungen dazu.

Das Programm speichert sogenannte Kontakte per digitalem „Handshake“ von Smartphones. Ziel ist es, Kontakte, die sich „nicht vermeiden lassen“, aufzuzeichnen und falls dann bei einem dieser Kontakte eine Covid-19-Erkrankung auftritt, eben alle Kontakte der letzten Tage automatisch zu informieren. Warum ist dies unserer Ansicht nach höchst problematisch?

Datenschutz ok, nur welche Daten?

Zwar wird der Datenschutz in allen Veröffentlichungen immer groß betont, und die Daten selbst werden auch tatsächlich pseudonymisiert

Abschluss KV-Sozialwirtschaft

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Arbeitszeit, Gesundheit und Soziales on April 1, 2020 at 10:54 am

Umfaller auf ganzer Linie

In einer unbeachteten letzten Kollektivvertrags-Verhandlungsrunde hat die GPA-djp und die VIDA heute Nacht einem unglaublich schlechtem Kollektivvertrags-Abschluß für drei Jahre zugestimmt. Der Vorschlag der ArbeitgeberInnen hat sich nicht wesentlich von den Angeboten zu Jahresanfang unterschieden, die bereits einstimmig abgelehnt waren.

Die ÖGB-Gewerkschaften haben nun einen Kollektivvertrag für die kommenden drei Jahre unterschrieben, der schlechter kaum sein kann. Dieses Jahr gibt es magere 2,7 % Lohnerhöhung, nächstes Jahr 0,6% plus Inflationsabgeltung und 2022 nichts, dafür Arbeitszeitverkürzung von 38 auf 37 Stunden. Zusätzlich gibt es für jene die zwischen 16. März und 30. Juni direkt mit Menschen arbeiten, eine einmalige „Corona-Zulage“ in Höhe von 500,– Euro. Dies ist nicht nur unglaublich, da es sehr sehr niedrige Abschlüsse sind, sondern auch, da die „Arbeitszeitverkürzung“ im Jahr 2022 lediglich eine Stunde beträgt und somit zu keinerlei Entlastungen oder Neueinstellungen führen wird, sondern lediglich zu massiver Arbeitsverdichtung.

Das Schlimmste ist jedoch, daß die GPA-djp und VIDA sich auf drei Jahre hindurch ruhig stellen haben lassen!