wiener arbeiter*innen syndikat

Einbrecher*innen-Soliparty am 28. Juli im Tüwi

In Kulturelles und Rezensionen, Solidarity, Termine (vergangene) on Juli 14, 2018 at 2:39 pm

FAMILIENFREUNDLICHES NACHMITTAGSPROGRAMM:

ab 15.30 Uhr bis 19.00 Uhr: Siesta libertaria tropical
auf der Open-Air-Terrasse:

• DJ Maze – 90´s Chillout, Triphop, Dub … Siesta-Lounge
• Cocktailbar
• Eiskaffe mit Siebträger, Eiskakao (ab 20°C im Schatten)
• bring your G’schroppen (alle Altersstufen!)

Kulturprogramm (bei Schönwetter teilweise open air):

16.00 Uhr: »Lexikon der Sabotage«
Peter A. Krobath liest kurzweilige Geschichten über Betrug, Verweigerung, Racheakte und Schabernack am Arbeitsplatz

16.45 Uhr: ArbeiterInnen-Lieder zum mitsingen!

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Zur Lage der kranken und verunfallten Scheinselbstständigen in der SVA

In Arbeitsrecht on Juli 1, 2018 at 3:14 pm

Verbesserung ab heute bei der Unterstützungsleistung / Doch seit anderthalb Jahren Umverteilung von unten nach oben beim Krankengeld – das WAS klärt auf

Quelle: https://commons.wikimedia.org, Autor: GuentherZ, Lizenz: CC BY-SA 3.0 AT

Scheinselbstständigkeit wohin das Auge blickt: Auch das Pferd von Prinz Eugen.

Wie schaut es mit der generellen sozialen Absicherung der rund 307.000 (schein-) selbstständigen Menschen in Österreich, die ein Einpersonenunternehmen (EPU) sind, bei Krankheit und Arbeitsunfällen aus?

In Österreich besteht eine Pflichtversicherung für selbstständig Erwerbstätige in der Kranken-, Pensions- und Unfallversicherung bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA). Aber …

… wer aus seiner Tätigkeit ein Einkommen unterhalb der Geringfügigkeitsgrenze bezieht, kann sich in der Regel von der Kranken- und Pensionsversicherung ausnehmen lassen. Da die Kranken- und Pensionsversicherungen Mindestbemessungsgrundlagen haben, würde andernfalls für Menschen mit einem sehr kleinen Einkommen aus selbstständiger Arbeit nichts mehr übrig bleiben. Wer

Aufruf zur Demonstration „Nein zum 12-Stunden-Tag“

In Arbeitszeit, Termine (vergangene) on Juni 27, 2018 at 10:59 am

Samstag, 30. Juni, 14.00 Uhr Westbahnhof

Das Wiener Arbeiter*innen Syndikat schließt sich der ÖGB-Demonstration gegen den 12-Stunden-Tag an. Wir rufen alle herrschaftsfreien SozialistInnen auf, mit uns auf die Demonstration zu kommen.

Die rechts-rechtsextreme Regierung bläst zum Generalangriff gegen Erungenschaften der ArbeiterInnenbewegung. Mit dem neuesten Gesetzesvorschlag, der noch knapp vor der Sommerpause im Eiltempo – ohne Begutachtung – durchs Parlament gedrückt werden soll, soll es den Chefitäten erlaubt sein ab 1.1.2019 12-Stunden-Tage zu verordnen. Viel schlimmer ist aber noch, daß diese Überstunden nicht nur vereinzelt möglich sein sollen, sondern generell (mehrere Wochen durchgehend hintereinander) eine 60-Stunden-Woche angeschafft werden kann. Dabei wird es kein Mitspracherecht der HacklerInnen mehr geben. Die Chefitäten können 60-Stunden-Wochen einfach befehlen. Wenn ArbeitnehmerInnen wöchentliche Überstunden zwischen 50 und 60 „aus überwiegend persönlichem Interesse“ ablehnen, wird dies in Zukunft auch vermehrt zu fristlosen Entlassungen – wegen „Arbeitsverweigerung“ – führen. Denn abgeschafft werden soll auch die Überprüfung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit durch das Arbeitsinspektorat sowie die Mitsprache der Belegschaft bei mehr als 50 Stunden pro Woche.

Das alles wird einerseits derzeit illegale Zustände wie am Bau, in der Gastronomie oder in der Erntearbeit legalisieren, andererseits jedoch auch bei