Herrschaftsfreie Basisgewerkschaft – Österreichische Sektion der IAA

Posts Tagged ‘FZ-Soli’

Frauen-Zentrum weiterhin bedroht

In Feminismus, Kommentar, Repression, Solidarity on 30. September 2020 at 13:08

Seit Anfang des Jahres berichten wir über die Bedrohung der Unabahängigkeit des FrauenLesbenMigrantinnen-Zentrums in Wien durch einen Mietvertrag des WUK-Vereins mit der Stadt Wien. Nachdem das WUK tatsächlich den Mietvertrag auch über den Bereich des FZs unterschrieben hat, möchte die Stadt Wien nun über die Räumlichkeiten, konkret über das Stiegenhaus, des FZ, verfügen. Das WAS ist weiterhin solidarisch mit dem FZ und hat für die heutige Pressekonferenz des FZ im Innenhof der Währingerstr. 59 folgende Stellungnahme verfaßt.

Stellungnahme des WAS zum Verhalten der Stadt Wien und des WUK-Vereins bezüglich des Mietvertrags

Wir sind das Wiener ArbeiterInnen-Syndikat, eine anarchistische Gewerkschaft für alle Berufe und sonstige Ausgebeutete. Seit dem Kampf des FrauenLesbenMädchenZentrums (FZ) Den Rest des Beitrags lesen »

Frauenstadträtin lässt Frauen aus dem Rathaus räumen

In Feminismus, Repression, Solidarity on 2. Juli 2020 at 19:27

Rathauswache und Polizei entfernen das Gespräch suchende Frauen aus dem Rathaus

Eine WAS-Genossin war dabei und berichtet für uns.

Heute Vormittag des 2. Juli haben wir, rund 15 Frauen – vom FrauenLesbenMigrantinnenZentrum (FZ) und Unterstützerinnen –, die Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál (SPÖ) im Rathaus aufgesucht, um mit ihr das Gespräch in Bezug auf die Unabhängigkeit des FZ zu suchen, da die Stadt Wien dem FZ einen schwindligen Mietvertrag aufs Aug‘ drücken will.

Selbst nach zirka einer Stunde Warten hat es die Frau Stadträtin – welche sehr wohl in ihrem Büro anwesend war – nicht einrichten können, mit uns zu sprechen.

Frauen im Rathaus werden geräumt. Bild: WienTV

Anstatt eines Gesprächs sind wir dann Den Rest des Beitrags lesen »

Protestbrief des WAS‘ an das WUK

In Feminismus, Repression, Solidarity on 21. Mai 2020 at 00:31

Der Kampf des FZ‘ gegen den WUK-Mietvertrag geht weiter!

Vor drei Monaten haben wir Euch berichtet, daß der Verein Werkstätten- und Kulturhaus (WUK) in Erwägung zieht, einen Mitvertrag für das FrauenLesbenMädchenZentrum Wien (FZ) mitzuunterschreiben, obwohl das FZ nicht zum WUK gehört und die Frauen des FZ‘ den Leuten vom WUK unvermißverständlich erklärt haben, daß sie diesen Mietvertrag nicht wollen. Sie und ihre UnterstützerInnen protestieren seit geraumer Zeit mit diversen Aktionen gegen diesen Mietvertrag. Das WAS ist mit dem FZ solidarisch und versucht es mit unteschiedlichen Aktionen zu unterstützen.

Der WUK-Vorstand und die Stadt Wien haben nun den Ausnahmezustand der Covid 19-Pandemie mißbraucht, um den Mietvertrag – auch für das FZ! – so schnell wie möglich unter Dach und Fach zu bringen – in einer Zeit, in der Proteste nur eingeschränkt möglich sind. Ende März haben sie einen vorläufigen Mietvertrag unterschrieben, über den nun noch bei einer WUK-Generalversammlung abgestimmt werden muß.

Die Wut ist groß.

Das FZ hat daraufhin Mitte April einen dritten Offener Brief ans WUK veröffentlicht. Den Rest des Beitrags lesen »

Korruption im WUK

In Feminismus, Solidarity on 16. Februar 2020 at 23:21

Das WAS erklärt sich solidarisch mit dem Kampf des FrauenLesbenMädchenZentrums

Bisher habe ich das WUK als netten Ort kennen gelernt, wo Du dir dein Fahrrad reparieren kannst, bei einer Kunstveranstaltung mitmachen kannst oder die Möglichkeit hast, Deinem Kind ein Schulleben zu ermöglichen, in dem die Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen ernst genommen wird. All das war immer für mich das WUK – ja und der Innenhof, ein ur schöner Platz im Sommer. Und das alles, weil es früher mal besetzt wurde und sich viel Menschen sehr bemüht haben, dass es einen zentralen Ort in der Stadt gibt, wo die Regeln ein bisschen demokratischer, ein bisschen freiheitsliebender, ein bisschen menschlicher sind. Das war die Geschichte vom WUK und ich hab sie sehr gemocht.

Jetzt war ich aber kürzlich auf einer Versammlung des WUK, wo es um den zukünftigen Mietvertrag des Gebäudes mit der Stadt Wien geht und leider fällt es mir schwer das WUK heute noch mit den selben Augen wie früher zu sehen. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll; mir haben die Ohren geschlackert. Unsere Gewerkschaft wollte nur in einer Auseinandersetzung bezüglich des zukünftigen Vertrags Stellung beziehen (und zwar dass der Vertrag ohne der Stiege 6 des FZ geschlossen werden soll) und deswegen waren wir also dort und haben eine Präsentation über das Ergebnis der Verhandlungen mit der Stadt Wien erlebt, die sich gewaschen hat. Mitten in der Hochkonjunktur der Baubranche will man für über 22 Millionen Euro, das ganze Haus renovieren lassen. Da die Kosten über die zukünftige Miete an die Stadt wieder zurück fließen, könnte man sich keinen schlechteren Zeitpunkt für den Umbau aussuchen. Selbst der U-Bahn-Ausbau wurde wegen astronomischen Preisen am  Den Rest des Beitrags lesen »