Herrschaftsfreie Basisgewerkschaft – Österreichische Sektion der IAA

Archive for the ‘ArbeiterInnenkämpfe Ö’ Category

Lösung im Sinne des Café Gagarin

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Gastronomie on 15. November 2022 at 01:56

This article in English

Liebes Gagarin Kollektiv!

Im Zuge unseres Arbeitskampfes gemeinsam mit eurer ehemaligen Arbeiterin, haben wir die letzten Wochen viel Zeit gehabt, uns alles nocheinmal sehr gut durch den Kopf gehen zu lassen. Und wir sind nun vollends überzeugt, daß unsere Gewerkschaft einen riesen Fehler gemacht hat die Einhaltung irgendwelcher arbeitsrechtlichen Mindeststandards von Euch zu verlangen. Wir haben nun erkannt, daß wir, wenn die ArbeitgeberInnen uns (anti-)politisch nahestehen, wir auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall verzichten sollten – Krankenstand ist sowas von 20.Jahrhundert! Auch daß es bei Geringfügigen Arbeitsverhältnissen jedenfalls 13. und 14. Lohn und Urlaub gibt, ist ein Wissen, das sich in „linken“ Kreisen nicht verbreiten sollte. Es war unverantwortlich von uns diese Informationen zu veröffentlichen. Nicht auszudenken was passiert, wenn alle „Alternativbetriebe“ nun mit ArbeiterInnen konfrontiert sind, die ihre Rechte kennen.

Unsere Idee, daß erkämpfte bürgerliche Minimalstandards auch für coole Projekte gelten sollten, war komplett daneben. Tschuldigung! Aber noch unverfrorener war unsere Annahme, daß, wenn wir von den rund 28.000 Euro, die sich das Gagarin in den 30 Monaten Arbeitsverhältnis erspart hat, 5000 Euro für unsere Genossin verlangen, daß ihr dann an einer außergerichtlichen Lösung interessiert seid.

Durch eure beharrliche Weigerung mit uns zu kommunizieren, haben wir die Möglichkeit gehabt, an uns zu arbeiten und zu erkennen, daß für alternative Projekte eben keine Minimalstandards gelten dürfen! Wie ihr uns richtig mitgeteilt habt, ist es auch überhaupt nicht eure Sache, ob sogar ein Aufenthaltsstatus an eurer Praxis für die ArbeiterInnen hängt. Wichtig ist das Projekt und das Dabeisein. Ihr könnt überhaupt nichts dafür, daß im Kapitalismus Menschen von ihren Arbeitsstellen wirtschaftlich abhängig sind. Und außerdem haben ja alle vorher gewußt, daß das Gagarin keine Kollektivverträge einhält usw. Die haben sich ja alle freiwillig drauf eingelassen. Daß Manche die Sprache nichtmal können ist auch deren Problem und nicht Eures. Wie ihr richtig gesagt habt; wir haben bisher einfach nicht verstanden wie das Gagarin funktioniert!

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Solution in the interest of Café Gagarin

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, English, Gastronomie on 15. November 2022 at 01:55

Dieser Artikel auf Deutsch

Dear Gagarin Collective!

In the context of our labour dispute together with your former worker, we have had a lot of time over the last few weeks to think things over very carefully. And we are now fully convinced that our union made a huge mistake in demanding that you comply with any minimum labour standards. We have now realised that if the employers are (anti-)politically close to us, we should give up sick pay – sick leave is so 20th century! The fact that marginal employment workers get 13th and 14th wages and holidays is also knowledge that should not be spread in „left“ circles. It was irresponsible of us to publish this information. It is unthinkable what will happen if all „alternative companies“ are now confronted with workers who know their rights.

Our idea that fought-for minimum bourgeois standards should also apply to cool projects was completely off the mark. Sorry! But even more blatant was our assumption that if we demanded 5000 euros for our comrade out of the roughly 28,000 euros the Gagarin saved itself in the 30 months of employment, that you would then be interested in an out-of-court solution.

Through your persistent refusal to communicate with us, we have had the opportunity to work on ourselves and to realize that no minimum standards should apply to alternative projects! As you have rightly told us, it is not at all your business that people’s residence status depends on their job and therefore your practices. What is important is the project and being part of it. It is not your fault that in capitalism people are economically dependent on their jobs. And besides, everyone knew beforehand that Gagarin doesn’t respect collective bargaining agreements. They all got involved voluntarily. The fact that some of them don’t even know the language is also their problem, not yours. As you rightly said, we simply haven’t understood how Gagarin works yet!

But what really gave us the final push to understand your position were your additional activities of the last weeks. The fact that you want to ally yourselves with another hierarchical company against the WAS showed us that we have driven you into the arms of the class enemy through our stupid activities. The letter from the Chamber of Commerce, and especially the letter from your lawyer, made it clear to us once and for all that we can no longer hold any rallies in front of the Gagarin and that we must delete all previous articles on the case. We are morally obliged to do so! After all, you can pay whatever you want for organic cheese noodles, how dare someone demand for payed holidays! And last but not least, you have also intimidated us financially. We didn’t realize before that companies could try to use expensive injunctions against trade unions, their public information, and rallies.

In any case, we will stop all actions and soon censor all information on this case, as your lawyer has asked us to do. In addition, all trade union activities will be stopped. In the future, we will also stop accepting Eastern European migrant women into our union who only want to denigrate our cool left and autonomous projects. After all, they can only „betray the family“!

Finally, we want to publicly apologize for all the mistakes we have made. We hope that in the future we will be able to feel closer to movements and groups in Vienna again, as we will leave behind us all deranged talks about economic dependency relations in capitalism. We also intend in future not to worry ourselves with the real concerns of our members, and not to take their material conditions seriously. We rather want to limit ourselves to important campaigns for far away things we have nothing to do with. Maybe it will be the situation of Senegalese small farmers, or baby seals north of the Arctic Circle, … that is not yet clear.

We hope that you can accept our apology and that we will not make such a terrible mistake as a union in the future.

Submissively

Your trade union Vienna Workers‘ Syndicate

P.S. Did you imagine something like this as an answer? Sorry, you can forget about that! We recommend you to get in touch with us and consider other possibilities.

Article published on November 15, 2022. Can be copied with source reference.

Streik der Arbeitnehmer*innen des ASB Wien WSD!

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Arbeitszeit, Gesundheit und Soziales, Solidarity, Termine (vergangene) on 7. November 2022 at 15:57

Das WAS gibt hier den Aufruf der Arbeitenden beim Arbeiter-Samariter-Bund wieder, welche morgen, am 8. 11. 2022, nicht nur streiken werden, sondern auch eine Demonstration abhalten werden, die um 14:30 Uhr am Christian Broda Platz, 1070 Wien, beginnt. Wir rufen alle HacklerInnen aus dem Sozialbereich und alle solidarischen Menschen auf, dorthin zu kommen und ihre Unterstützung zu zeigen!

Warum streiken wir am 08.11.2022?

In den letzten Wochen haben Gewerkschaft und der Verband der österreichischen Sozial- und Gesundheitsunternehmen (SWÖ) einen neuen Kollektivvertrag verhandelt. Bei der letzten Verhandlungsrunde am 19.10.2022 der Gewerkschaft für Privatangestellten (GPA) der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft VIDA und der „Sozialwirtschaft Österreich – SWÖ“ konnte keine Einigung gefunden werden.

Die Gewerkschaften hatten eine Erhöhung der Gehälter um 15% gefordert. Außerdem sollte die Erhöhung mindestens € 350,- brutto bei einer Vollzeitanstellung ausmachen.
Das Gegenangebot der SWÖ-Unternehmen war eine Erhöhung um 7,5% und mindestens € 150,- brutto mehr bei einer Vollzeitanstellung.
Bei den Verhandlungen geht es aber auch um eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche, ohne Kürzungen der Gehälter. Die Gewerkschaften fordern außerdem eine bessere Anrechnung von Vordienstzeiten, eine Verdoppelung der Flexibilisierungszuschläge und Zuschläge auf alle Mehrstunden bei Teilzeitanstellungen (fast alle von uns arbeiten Teilzeit). Den Rest des Beitrags lesen »

Die Wirtschaftskammer und das Gagarin

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Gastronomie on 1. September 2022 at 13:14

Gestern hat uns folgendes Schreiben von der Wirtschaftskammer in der Gagarin-Sache erreicht. Es ähnelt dem Anwaltsschreiben (Ansprüche nicht konkretisiert usw.), nur noch viel kürzer und mit viel weniger Mühe erstellt. Interessant ist die falsche Behauptung, daß das Arbeitsverhältnis beendet wurde, weil unsere Genossin einfach nicht zum Dienst erschienen wäre.

Wir fragen uns, was die Strategie des Gagarin sein soll. Es wirkt nämlich so, als ob sie verzweifelt alle möglichen Stellen einschalten und mit Halbinformationen füttern; und dann schreiben diese an uns. Ist die Hoffnung, daß uns das einschüchtert? Uns irgendwie beschäftigt oder ablenkt?

Bemerkenswert ist jedenfalls, daß das Gagarin weiterhin keine Verantwortung übernehmen möchte. Das WAS soll zum wiederholten Male mit nicht betroffenen/ externen Stellen kommunizieren. Der Steuerberatungskanzlei, dem Anwalt, der Wirtschaftskammer … Gerade der letzte Schritt zeugt auch von einem erbärmlichen Zustand mancher „Linker“. Dabei muß man wissen, daß eine WKO-Mitgliedschaft in Österreich Den Rest des Beitrags lesen »

Gossip Deluxe – oder Gagarin goes Union Busting

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Gastronomie on 12. August 2022 at 21:19

Wie der Versuch, im Kapitalismus einen Kollektivbetrieb aufzuziehen, zu  antigewerkschaftlichen Aktionen falsch abgebogen ist

Der angebliche Kollektivbetrieb Cafe Gagarin hat anscheinend ein Händchen dafür, den derzeitigen Arbeitskonflikt mit dem WAS weiter sinnlos zu eskalieren, anstatt unsere ausgestreckte Hand zu ergreifen und Schritte zu einer gütlichen Lösung zu setzen. Dieser Tage versteigen sie sich sogar dazu, von uns eine Löschung aller Informationen und Postings sowie die Einstellung aller Kundgebungen per Anwaltsschreiben zu verlangen. Sollten wir bis zum 26. August diesem Zensurversuch und der Einschränkung der Versammlungsfreiheit nicht entsprechen, wollen sie das WAS gerichtlich klagen und stellen Zitat „erheblichen Kosten“ für uns in den Raum, …

Gut, beginnen wir mit einem Kurzbericht zu diesem fünfseitigen Anwaltsschreiben. Letzte Woche, am 5. August, empfing das WAS dieses per E-Mail, ein eingeschriebener Brief folgt angeblich noch. Ein eigentlich als links einzustufender Anwalt hat in seinem Schreiben offenbar keine Hemmungen, antigewerkschaftlich zu argumentieren. Etliche Unwahrheiten des Gagarins in Bezug auf die arbeitsrechtlichen Zustände dort werden einfach erneut behauptet. Motto „alles richtig gemacht“. Unsere Genossin hätte absolut keinerlei Ansprüche, alles wurde korrekt abgerechnet. Jegliche Mißstände in den Lohn- und Stundenabrechnungen werden negiert. Darüber hinaus wird unsere Geltendmachung der offenen Den Rest des Beitrags lesen »

(Schlechte) Publicity, ein körperlicher Angriff und rechtliche Schritte

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Gastronomie on 20. Juli 2022 at 20:49

Ein überfälliges Update zum Arbeitskampf mit Le Firin

Man sagt ja es gibt keine schlechte Publicity, weil jede mediale Aufmerksamkeit gut ist. Theoretisch trifft das sogar umso mehr auf laufende Arbeitskämpfe zu, wo ein Medienecho nicht als Selbstzweck, sondern als Druckmittel gegen den Betrieb wirken kann und somit den Arbeiterinnen direkt zugute kommt. Und so lesen wir den Kurier Artikel von heute zu dem Le Firin-Arbeitskampf mit gemischten Gefühlen. Ja, ein Grünenpolitiker springt auf den Zug auf und wird als Unterstützer des Arbeitskampfs interviewt (er war einmal auf einer der unzähligen Demos) – was man eben so macht als Linksliberaler. Ja, das WAS wird in dem Artikel wahlweise als „linksalternative Aktivisten“ oder als „selbsternanntes“, also anscheinend irgendwie nicht so richtig legitimes, Syndikat bezeichnet, das mit roten (sic!) Fahnen vor der Filiale steht – anscheinend ist links der Mitte eh irgendwie alles rot, wenn nicht gerade grün und gediegen wie der legitime Grünenpolitiker. Ja, auf die Idee, uns zu unserem Arbeitskampf zu befragen, ist der Kurier-Journalist natürlich nicht gekommen. Stattdessen bekommt der Chef des Le Firin viel Raum für seine Version der Geschichte, bei der er natürlich dementsprechend alle Vorwürfe als haltlos darstellt und erneut versucht, unsere Ziele, die Einhaltung von Arbeitsrecht und bessere Arbeitsbedingungen, als anti-alevitischen Rassismus darzustellen. Und die Arbeiterkammer wird befragt, die, wie so oft, mit vagen Aussagen glänzt – es habe da schon was gegeben, genaueres könne man dazu aber nicht sagen. Trotz des Den Rest des Beitrags lesen »

An Update on Gagarin

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Arbeitsrecht, English, Gastronomie on 10. Juli 2022 at 22:57

The last weeks, the workplace struggle with Gagarin has been stagnating. We tried to reach out to them to continue the discussions multiple times. Their communication has been very confusing and contradictory, first they answered that they are still open to meet and discuss, and later – without any explanation – they announced that the communcation will be only via e-mail.

We want to make it clear – once again – that we do not give up our struggle until our rightful demand to receive the compensation for our union member for the missing wage parts is not fulfilled. We will be standing in solidarity, and continue to protest, and in the worst case, we are not afraid of going to the court.

In the following, you can read the message that our comrade, the former worker of the cafe sent to one of the collective members of Gagarin. In their previous communication, she/he criticized the methods of WAS but encouraged our union member to reach out to her/him. Sadly, our comrade never received any answer to her message.

Dear xyz.,

I’m sorry that you are disturbed about the methods of WAS, but you have to understand, it’s nothing personal. It’s a union, that is fighting against workplace exploitation, something that has been happening in Gagarin in multiple levels. Clearly it affected people with different status and privileges differently, this might be the reason why you can be still a dedicated worker of the cafe. Please understand, that I wouldn’t have gone to WAS if I had had any other options, but I did not. The lack of ability to take responsibility in the group and care for its workers brought me to the union. You have to understand: Gagarin lost workers who were there for years, who were very much part of the group, and not only me. And NOT because of personal issues. It has to be reflected on. Den Rest des Beitrags lesen »

Solidarité avec nos camarad.e.s en grève à la boulangerie La Conquête du pain à Montreuil !

In Antirassismus, ArbeiterInnenkämpfe Ö, Arbeitsrecht, Français, Gastronomie, International, Solidarity on 5. Juli 2022 at 22:08

This article in English

Par l’intermédiaire de notre syndicat frère français CNT-IAA, nous avons été informés d’une lutte de travailleur.eue.s dans une entreprise collective „anarchiste“ dans la ville de Montreuil. Les hackers se trouvent dans une situation très similaire à celle de nombreuses „entreprises alternatives“, où le travail salarié existe et où les contradictions du capitalisme apparaissent au grand jour.

L’absence d’analyse de classe conduit toujours aux mêmes structures, d’abord d’auto-exploitation puis des structures d’exploitation par des tiers.  Dans tous les cas, l’argument selon lequel „ce projet est si important“ est placé au-dessus de la prévention de l’exploitation économique, même si c’est contre laquelle on s’est en fait battu un jour. Que ce soit dans la boulangerie „La conquête du pain“ en France, ou au Gagarin à Vienne. Même à Montreuil, des patron.ne.s de l’entreprise collective prétendument anarchiste veulent minimiser l’exploitation réelle et dénoncer et publiquement diffammer les grévist.e.s actuel.le.s. C’est pourquoi les (ancien.ne.s) ouvrièr.e.s de la boulangerie LeFirin, de Gagarin et de Tüwi, organisées au sein du WAS, ont rédigé la lettre de solidarité suivante et l’ont envoyée à leurs camarad.e.s en France :

„En tant que travailleur.eue.s de Le Firin (boulangerie commerciale), du Café Gagarin et de Tüwi (cafés collectifs) organisés au sein de la WAS-IAA, nous comprenons profondément et compatissons avec la lutte de nos camarad.e.s de Montreuil que nous avons appris à connaître par nos camarad.e.s de la CNT-AIT.

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Solidarity with our comrades on strike at the bakery, La Conquête du pain in Montreuil!

In Antirassismus, ArbeiterInnenkämpfe Ö, Arbeitsrecht, English, Gastronomie, International, Solidarity on 5. Juli 2022 at 22:07

Cet article en français

Durch unsere französische Schwestergewerkschaft CNT-IAA sind wir auf einen Kampf von ArbeiterInnen in einem „anarchistischen“ Kollektivbetrieb in der Stadt Montreuil aufmerksam gemacht worden. Die dort Hackelnden sind in einer sehr ähnlichen Situation wie in vielen „Alternativbetrieben“ wo es doch Lohnarbeit gibt, und die Widersprüchlichkeiten im Kapitalismus offen zutagetreten.

Die Fehlende Klassenanalyse führt immer zu selben zuerst selbst- und dann fremdausbeuterischen Strukturen, wo die „ach-so-wichtigen-Projekte“ auf jeden Fall über die Verhinderung von ökonomischer Ausbeutung gestellt werden (gegen die man eigentlich einmal angetreten ist). Egal ob in der Bäckerei „Die Eroberung des Brotes“ in Frankreich, oder dem Gagarin in Wien. Auch in Montreuil wollen Chefs vom angeblich anarchistischen Kollektivbetrieb die reale Ausbeutung kleinreden und die derzeit Streikenden öffentlich diffamieren. Daher haben die im WAS organisierten (ehemaligen) Arbeiterinnen von der Bäckerei LeFirin, vom Gagarin und vom Tüwi folgende Solidaritätsnote verfasst, und an die GenossInnen in Frankreich geschickt:

„As workers of Le Firin (a commercial bakery), of Café Gagarin and of Tüwi (collective cafés) organized within the WAS-IAA, we deeply understand and empathize with the struggle of our comrades in Montreuil that we have got to know through our comrades from CNT-AIT.

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Le Firin: Nächste Kundgebung am Freitag

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Arbeitsrecht, Gastronomie, Termine (vergangene) on 22. Juni 2022 at 01:43

24. Juni, 11 Uhr,
Währinger Straße 50-52

Wir rufen auf zur nächsten größeren Kundgebung vor der Aufback-Kette Le Firin auf, die unseren Mitgliedern noch tausende Euros schuldet.
Nach kleineren „Pickets“ diese Woche am Montag und Dienstag sowie dem Versuch eines zweiten Verhandlungsgesprächs gibt es keine Fortschritte in diesem Arbeitskonflikt. Im Gegenteil, das fix vereinbarte Treffen wurde kurzerhand von Chefseite abgesagt, weil sie nicht mit der Gewerkschaft reden wollen, sondern unangekündigt vor Ort dann doch nur alleine mit den betroffenen Arbeiterinnen. Diese Methode ist ein altbekannter Spaltungsversuch von ArbeitgeberInnen.
Darüber hinaus, wurde am Morgen des 21. 6., direkt auf der Kundgebung ein Genosse vom Geschäftsführer der Firma körperlich angegriffen.
Um diese Eskalation von Seiten LeFirins nicht unbeantwortet zu lassen, wird es am Freitag wieder eine größere WAS-Kundgebung geben:

24. Juni 2022
11 bis 14 Uhr
vor der Bäckerei Le Firin
Währinger Straße 50–52, 1090 Wien

Solidarität muß praktisch werden!
Wir sehen uns auf der Straße!

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