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Endlich konsequent werden – Facebook löschen!

In Überwachung, Diskussion, Informationstechnik on Oktober 28, 2018 at 1:50 am

Wir haben uns schon vor längerer Zeit entschieden, den WAS-Facebook-Account zu löschen. Nun ist es soweit. Die Gründe sollten eigentlich hinlänglich bekannt sein. Trotzdem werden wir die Wichtigsten nochmals niederschreiben:

-) Kapitalinteressen, keine Infrastruktur

Facebook ist eine Firma mit kapitalistischen Interessen. Das ist jetzt an sich noch nichts Verwunderliches. Aber wir müssen uns immer wieder vergegenwärtigen: Nichts was sie tun ist in unserem Sinne – im Sinne von uns ArbeiterInnen. Ganz im Gegenteil, wir – also unsere Daten und Zusammenhänge – stellen das Produkt dar. Nach all der Kritik, die schon seit Jahren an Facebook geäußert wird, ist es unhaltbar, daß wir euch durch unseren „Content“, also durch unsere syndikalistische Information, dazu bringen, daß eure Profile verfeinert werden und ihr noch genauer durch Konzerne beeinflussbar werdet.

Auch wichtig ist, immer wieder den Unterschied zwischen Protokollen an sich (mail, http, …), die jeder Mensch nutzen kann, und Firmen mit geschlossenen Systemen, hinzuweisen. Dieses Wissen scheint immer mehr in den Hintergrund zu rücken.

-) Die Überwachung

Sie stellt eines der größten Probleme Den Rest des Beitrags lesen »

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Doch keine Auslagerung

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Arbeitsrecht, Informationstechnik on Dezember 6, 2017 at 11:15 pm

Das Wiener Arbeiter*innen Syndikat hat dieses Jahr u.A. mit KollegInnen in einem großen IT-Konzern, der auch in Wien eine vierstellige Anzahl an Beschäftigten hat, eine Aktion gemacht. In dem Betrieb werden derzeit wieder verstärkt Abteilungen ausgelagert. Der buchhalterische Wahnsinn, dem schon viele Beschäftigte zum Opfer gefallen sind, läuft jetzt schon seit Jahren. „Zugekaufte“ Dienstleistungen können nämlich als Betriebsaufwände verbucht werden, im Gegensatz zu direkt Beschäftigten, die als Personal- und somit Fixkosten in den Jahresabrechnungen aufscheinen. So werden immer mehr Arbeitsplätze ausgelagert und vormals Angestellte zu „Dienstleistenden“ gemacht und mit diesem Buchhaltungstrick die Bilanzen aufgehübscht. So als ob die Konzerne viel weniger Fixkosten hätten als in Wirklichkeit und der Betrieb viel profitabler wäre als er tatsächlich ist. Zusätzlich sind hoch diversifizierte Belegschaften einfacher zu lenken, die Angestellten und ArbeiterInnen der unterschiedlichen Firmen viel besser gegeneinander auszuspielen und es ist generell mit niedrigerem Organisierungsgrad und dadurch weniger Widerstand zu rechnen. Den Rest des Beitrags lesen »