Herrschaftsfreie Basisgewerkschaft – Österreichische Sektion der IAA

Libertärer Acrylamid-Fanclub entdeckt

In Kulturelles und Rezensionen on 23. August 2021 at 19:29

Auch gefährliche kämpfende AnarchistInnen müssen anscheinend von Zeit zu Zeit essen. Dazu treffen sich jene, die am Schnittpunkt der Alpen und der Pannonischen Tiefebene leben, in einem Wald auf einem Berg. Dort kann man sie – schon fast traditionell – jährlich im August beobachten, wie sie todesmutig auf bekannten Hammelgrillorten anderen Menschengruppen Tische abtrotzen und – nach vorgeschobenen Danksagungen an die Vertriebenen – hernach rohes Fleisch auf offenem Feuer braten. Scheinbar wurden aber auch jene, die nur Käse oder gar ausschließlich Gemüse zu sich nehmen, vor Ort akzeptiert.

Obwohl sie selbst dabei – gleichsam in gottlosen Zungen – auf unterschiedlichsten Sprachen (man munkelt Deutsch, Spanisch, Polnisch, Zazaki, Ungarisch, Piefkinesisch, Türkisch und einige andere Sprachen) sprechen, haben sie offenbar gemeinsam Spaß und lachen und freuen sich, während sie vor sich hinvöllen und auf ihre Siege in den vergangenen Arbeitskämpfen mit katalonischem Bier anstoßen.

Es scheint, daß sie auch dabei nicht innehalten und sogar noch mehr von ihren Umtrieben für die Zukunft planen und bis in die Dunkelheit hinein sich gemeinsam des Lebens freuen! Selbst InteressentInnen aus anderen Schwerindustriestädten waren zugegen, wie man vernimmt!

Die Kinder sind übrigens auf dem einen Foto nicht zu sehen, nicht weil sie – wie man vermuten würde – in der Zwischenzeit aufgegessen wurden, sondern weil sie – wie nicht anders zu erwarten ist – derart antiautoritär großgezogen werden, daß sie minutenlang brauchen, bis sie ankommen, nachdem sie gerufen werden. Es handelt sich also um Nachwuchs von WAS-FreundInnen, nicht um Grillgut!

Beachtlich ist auch die Altersdynamik solcher Zusammenrottungen von an die 60 Jahren! Es ist zu befürchten, daß solche Acrylamid-FanatikerInnen in Zukunft noch mehr werden und immer mehr anarchosyndikalistische Vorgänge in Wien stattfinden werden, … die Ausbeuter und Chefs sollten gewarnt sein. Sogar außerhalb Wiens in Transdanubien ist eine Wiederholung solcher Vorgänge, wie sie gestern am Wilhelminenberg beobachtet werden konnten, Ende September zu befürchten, …

Wir bleiben dran für Euch!

Eure anarchosyndikalistischen Investigativ-ReporterInnen

Artikel veröffentlicht am 23. August 2021 auf dem WAS-Blog. Kopieren mit Quellverweis möglich.

Mehr dazu:

Grillen für die Anarchie (August 2021)

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