wiener arbeiter*innen syndikat

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Betriebsinfoblatt #2 bei JaW im Dezember erschienen

In Gesundheit und Soziales on Dezember 29, 2017 at 4:21 pm

Kleines Blatt mit großer Wirkung

Anfang Dezember haben wir, die Betriebsgruppen-Initiative bei Jugend am Werk (JaW), dem größten Wiener Anbieter von Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen sowie von Ausbildungen für Jugendliche, unser zweites Betriebsinfoblatt (Bib#2) herausgegeben. Verteilt wurde dieses wieder vom WAS und seinen SympathisantInnen, um uns zu unterstützen – und zwar am Tag der Betriebsversammlung der Jugend am Werk Begleitung von Menschen mit Behinderung GmbH Anfang Dezember und in der Woche davor.

Themen des Blattes waren diesmal: Gerüchte rund um den Betriebsrat, die Gefährdung einer Betriebsvereinbarung zu dienstfreien Tagen in Bezug auf Weihnachten sowie ein Text zu Betriebsgruppen als Alternative zu Betriebsräten.

Die #2 sorgte für weniger Wirbel und Aufregung als die #1. Auf der Seite der Belegschaft stieß es aber vor allem bei den KollegInnen vom Fahrtendienst auf großes Interesse. Sie gehören zu den JaW-MitarbeiterInnen, neben den Reinigungsrkräften, die am schlechtesten bezahlt werden und die durch geteilte Dienste unwürdige Arbeitsbedingungen haben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Doch keine Auslagerung

In ArbeiterInnenkämpfe Ö, Arbeitsrecht, Informationstechnik on Dezember 6, 2017 at 11:15 pm

Das Wiener Arbeiter*innen Syndikat hat dieses Jahr u.A. mit KollegInnen in einem großen IT-Konzern, der auch in Wien eine vierstellige Anzahl an Beschäftigten hat, eine Aktion gemacht. In dem Betrieb werden derzeit wieder verstärkt Abteilungen ausgelagert. Der buchhalterische Wahnsinn, dem schon viele Beschäftigte zum Opfer gefallen sind, läuft jetzt schon seit Jahren. „Zugekaufte“ Dienstleistungen können nämlich als Betriebsaufwände verbucht werden, im Gegensatz zu direkt Beschäftigten, die als Personal- und somit Fixkosten in den Jahresabrechnungen aufscheinen. So werden immer mehr Arbeitsplätze ausgelagert und vormals Angestellte zu „Dienstleistenden“ gemacht und mit diesem Buchhaltungstrick die Bilanzen aufgehübscht. So als ob die Konzerne viel weniger Fixkosten hätten als in Wirklichkeit und der Betrieb viel profitabler wäre als er tatsächlich ist. Zusätzlich sind hoch diversifizierte Belegschaften einfacher zu lenken, die Angestellten und ArbeiterInnen der unterschiedlichen Firmen viel besser gegeneinander auszuspielen und es ist generell mit niedrigerem Organisierungsgrad und dadurch weniger Widerstand zu rechnen. Den Rest des Beitrags lesen »